Projektablauf

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Projektablauf

Phase 1: Analyse und Bewertung

 

Im ersten Arbeitsschritt des Projekts soll die Grundlage für die weiteren Phasen gelegt werden. Hierbei sollen eine Analyse und Bewertung der Verwaltungen sowie die in der Phase der Erstellung des Letter of Intent priorisierten Themenbereiche und die dazugehörige kommunale Infrastruktur erfolgen. Hierbei sollen auch vorhandene Leitbilder, Zielsetzungen, relevante Fachkonzepte etc. einbezogen werden.

Auf dieser Basis soll im zweiten Schritt der Phase eine Stärken-/Schwächenanalyse erfolgen, um daraus Aufgaben-/Themencluster als Ausgangsbetrachtung für die interkommunale Zusammenarbeit zu bilden.

Die Analyse und Bewertung sowie die Stärken-/Schwächenanalyse sollen mittels Dokumentenanalyse, Interviews und Workshops sowie Abstimmungen in den Projektgruppen und der Lenkungsgruppe erarbeitet werden.

 

 

Phase 2: Strategischer Rahmen

 

In dieser Phase des Projekts soll der strategische Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit im Partheland definiert werden. Ziel ist, eine Strategie für das Partheland und Teilstrategien für verschiedene Themenbereiche (Verwaltungsaufgaben, Wirtschafts-, Wohn- und Schulstandorte, Umwelt- und Klimaschutz, Kultur, Tourismus und Marketing, Fördermittel, Kommunikation) und die Partnerkommunen zu erarbeiten. Hierbei sollen die Ergebnisse der Vorphase, die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Vorstellungen und Ideen der Gremien der sechs Kommunen einfließen.

Dafür soll ein dreistufiger Strategieprozess mit Kooperationswerkstatt, Zukunftswerkstatt und Strategiewerkstatt durchlaufen werden.

 

 

Phase 3: Leitbildentwicklung

 

In diesem Schritt des Projektes soll ein gemeinsames Leitbild des Parthelandes sowie der damit verbundenen Ziele entwickelt werden. Ziel des Leitbildes soll sein, für das Partheland einen gemeinsamen Handlungsrahmen bzw. eine gemeinsame Identität zu entwickeln. Dabei sollen Fragen wie „Wofür steht das Partheland?“, „Wie möchten wir unser Miteinander organisieren?“ oder „Welchen Nutzen wollen wir unseren Bürgerinnen und Bürgern bieten?“ im Mittelpunkt stehen.

Im Ergebnis dieses Arbeitsschritts liegen das Verbundleitbild und die Verbundziele für das Partheland vor, die in einer gemeinsamen Corporate Identity und in einer gemeinsamen Kommunikationsstrategie auch von Außenstehenden erkennbar werden.

 

 

Phase 4: Ableitung Maßnahmen

 

Mit der Entwicklung des strategischen Rahmens und des Leitbildes wurden die Entwicklungsrichtungen für die interkommunale Zusammenarbeit im Partheland selbst sowie die Themenbereiche festgelegt. In dieser Phase des Projekts sollen spätestens daraus Maßnahmen abgeleitet werden, mit deren Umsetzung die festgelegten Ziele erreicht werden. Schon im Ergebnis der Analyse können sich Maßnahmen abzeichnen, für die ein breiter Konsens besteht und die ggf. schon im Verlauf des Projekts zur Umsetzung geführt werden.

Im Ergebnis liegt der Maßnahmenkatalog zur Umsetzung der Ziele der interkommunalen Zusammenarbeit im Partheland vor.

 

 

Phase 5: Fördermöglichkeiten

 

Sowohl für die weitere Etablierung und Fortsetzung der kooperativen Verwaltungsarbeit, der Verstetigung des Leitbildes in diversen Ebenen der Region als auch zur Umsetzung der Entwicklungsstrategie des Parthelandes, insbesondere der infrastrukturellen Maßnahmepakete, bedarf es der Akquise und Beantragung weiterer Fördermittel.

Dazu werden durch das Beraterteam einerseits fortlaufend Recherchen angestellt, andererseits nimmt das Beraterteam an für diese Themen relevanten Netzwerkveranstaltungen in Bund und Land teil, um die Entwicklung der Fördermittelkulisse zu beobachten und ggf. zu steuern.

 

Phase 6: Realisierung, Fortführung und Verstetigung

 

Im abrundenden Schritt des Projekts erfolgt die Verstetigung der Kooperation und die Grundlegung von Strukturen, die geeignet sind, diese interkommunale Zusammenarbeit „Partheland“ fortzuführen und zu steuern.

So werden Strukturvorschläge und ihre Implementierung erarbeitet, die die fortführenden Realisierungsschritte, einen entsprechenden Zeitplan, Maßnahmen des Veränderungsmanagements sowie weitere Umsetzungsthemen (z. B. Anträge für weiterführende Fördermittel) enthalten.

Im Ergebnis dieser Phase und des Projektes steht die abgestimmte Arbeitsweise der Verwaltungskooperation, die die eigenständige Fortführung der Umsetzung der Entwicklungsstrategie Partheland sicherstellt.

 

Wenngleich die Projektförderung und die Beauftragung des Beratungsunternehmens bis Dezember 2020 vorgesehen ist, besteht das Ziel der interkommunalen Zusammenarbeit vor allem in der Erarbeitung einer gemeinsamen regionalen Entwicklungsstrategie für das Partheland, welche auch nach 2020 weitergeführt wird.