Ausgangssituation

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Ausgangssituation

Lebenswerte bürgernahe Wohn-, Arbeits-, Bildungs-, Versorgungs- und Freizeitangebote zu sichern und weiterzuentwickeln, sind zentrale Aufgabenstellungen für jede Kommune. Es gilt nicht weniger, als die Zukunft gemeinsam aktiv und nachhaltig zu gestalten.

 

 

Warum interkommunal zusammenarbeiten?

Die Städte Brandis und Naunhof mit den Gemeinden Belgershain und Parthenstein sowie die Gemeinden Borsdorf und Großpösna liegen zwischen den Mittelzentren Wurzen und Grimma sowie dem Oberzentrum Leipzig. Diese Kommunen repräsentieren eine Einwohnerschaft von mehr als 45.500 Bürgerinnen und Bürgern und haben eine Gebietsgröße von etwa 230 km2.

 

So wuchs der Wille aller Beteiligten, die kommunale Entwicklung über die Grenzen der eigenen Kommunen hinaus als regionale Aufgabe zu verstehen und diese gemeinschaftlich anzugehen. Die Wahrung der jeweiligen Selbstverwaltung ist dabei die selbstverständliche Grundlage der angestrebten, dauerhaften Partnerschaft.

 

Start der interkommunalen Kooperation

Nach Überzeugung aller Beteiligten können die anstehenden Herausforderungen in Bezug auf die demografische Entwicklung, die Anforderungen der Digitalisierung und deren Infrastruktur, Verwaltungsmodernisierung oder knapper Finanzierungsausstattung am besten gemeinsam bewältigt werden. In dem im November 2018 unterzeichneten Letter of Intent (LOI) hielten die Kooperationskommunen ihre Absichten zur Zusammenarbeit zudem schriftlich fest.

 

Die Kommunen Borsdorf, Brandis, Großpösna, Naunhof mit Belgershain und Parthenstein setzen sich daher für eine eng verbundene und koordinierte interkommunale Kooperation ein, um die Entwicklungschancen für jede einzelne der beteiligten Kommunen zu erhöhen, Synergien zu nutzen und Ressourcen zu teilen. Unter dem Begriff „Region Partheland” wird zudem ein starkes WIR-Gefühl angestrebt, um den interkommunalen Verbund zu formen, die Identifikation mit der Region zu fördern und die Grundlage für einen Aktionsraum der Regionalentwicklung zu schaffen.